Mittwoch, 26. September 2012

Diabetes-Spezialist warnt:
Blutzuckermessgeräte und Pumpen arbeiten ungenau

Diabetologe warnt: Blutzuckermessgeräte ungenau

Symbolbild: Michael Horn | pixelio.de
Zu lasche Verordnungen, das kann für Diabetiker gefährlich werden. Experten kritisieren, dass sowohl Blutzuckernessgeräte als auch Insulinpumpen zu ungenau arbeiten - weil die entsprechenden EU-Verordnungen zu lasch sind und kaum kontrolliert werden.

"Die Werte differieren auf verschiedenen Blutzuckermessgeräten um 10 bis 20 Prozent", kritisierte der Diabetologe Professor Andreas Pfeiffer von der Charité Berlin.

Für eine Insulin-Behandlung seien die exakten Blutzuckerwerte und auch die genaue Dosierung der Pumpen aber unerlässlich, hieß es im Vorfeld des weltweit größten Diabetes-Kongresses in Berlin, zu der die Deutsche Diabetes Gesellschaft am 16. und 17. November eingeladen hat.

Diabetologen kritisieren, dass die entsprechenden EU-Verordnungen für medizinische Geräte "zu lasch sind"; überdies werde ihre Einhaltung kaum kontrolliert. Das Risiko für Diabetiker sei unter solchen Bedingungen unberechenbar.

jos

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