Montag, 10. September 2012

Akut-Therapie und Reha sind zu wenig
Schlaganfall-Patienten durch "Post Stroke Depression" suizidgefährdet

Zum Welt-Suizid-Präventationstag weist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe darauf Gin, dass sich Jahr fur Jahr rund 100 Schlaganfall-Patienten das Leben nehmen. Die Stiftung fordert eine eine bessere langfristige fachliche Begleitung von Schlaganfall-Patiente. Bisher werden sie nach Akut-Therapie in einer Stroke-Unit und einer anschließenden Reha meist sich selbst überlassen.

Auslöser der signifikant hohen Suizid-Rate bei Schlaganfall-Patienten kann die "Post Stroke Depression" (PSD) sein. Nach Schätzungen ist rund ein Drittel der Patienten nach Schlaganfall von PSD betroffen, berichtet die Stiftung.

Oft werde aber nicht gegen PSD therapiert. Darauf deute eine Analyse des Gelsenkirchener Instituts Arbeit und Technik (IAT) zur Versorgung von Schlaganfall-Betroffenen in der Region Rhein-Ruhr hin, so die Stiftung.

Auffällig war, dass nicht immer alle Komplikationen diagnostiziert oder dokumentiert wurden. Depression als Schlaganfall-Komplikation tauchte praktisch nicht auf.

jos

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