Donnerstag, 14. Juni 2012

SWF-Fernsehdokumentation am 20. Juni um 20:15 Uhr
Streitthema: "Der Zecken-Krieg - Wie gefährlich ist die Borreliose?"

Foto: André Karwath | Wikipedia
Wer derzeit von den befestigten Wanderwegen abweicht und querfeldein durchs Unterholz oder über Wiesen stapft, bringt mit einiger Wahrscheinlichkeit kleine, aber alles andere als harmlose Begleiter mit nach Hause: Zecken. Die kleinen Spinnentiere sind unter anderem Überträger der Borreliose, einer heimtückischen bakteriellen Infektion. Im SWR-Fernsehen berichtet Autor Patrick Hünerfeld am 20. Juni um 20:15 Uhr über die Krankheit, ihre Gehfahren - und den Streit zwischen Ärzten, Experten und Borreliose-Erkrankten über Behandlungsmethoden.

Eine Gruppe von Borreliose-"Aktivisten" und Ärzten weist drauf hin, dass die Krankheit häufig unerkannt bleibt und in vielen Fällen chronisch verläuft. Darüber hinaus sei die "chronische Borreliose" mit einer üblichen Antibiotika-Therapie nicht mehr zu heilen - monate- bis jahrelange Antibiotika-Einnahme sei der einzige Ausweg. Echte wissenschaftliche Beweise für diese Behauptungen wurden bislang nicht erbracht.

Dennoch sind die Behauptungen der "Borrelianer", wie sie sich selbst nennen, in den Medien allgegenwärtig. Die öffentlichen und privaten Rundfunkanstalten verbreiten stets aufs Neue diese unbewiesenen Thesen und über die Nachrichtenagenturen gelangen sie in fast alle Zeitungen.


Die Folge: Unter Zuschauern, Hörern und Lesern verfestigt sich der Eindruck, die Borreliose sei eine unheimliche Bedrohung - obwohl dies nicht den Tatsachen entspricht.

Patrick Hünerfeld geht in seiner 45-minütigen Fernsehdokumentation "betrifft: Der Zecken-Krieg - Wie gefährlich ist die Borreliose?" diesem außergewöhnlichen Konflikt auf den Grund und zeigt, welche dramatischen Folgen er für viele Patienten hat.

jos

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