Dienstag, 15. Mai 2012

Unser' täglich' Sensation gib uns heute
Gentherapie verlängert das Leben - von Mäusen

"Sensationelles" meldet das nationale spanische Krebsforschungszentrum: Eine Gentherapie verlängert das Leben - von Mäusen.

Das - nicht neue - Mittelchen mit dem die Madrider Mäuse-Forscher experimentierten, war das sogenannte "Jungbrunnen-Enzym" Telomerase: Das bremst die Alterung der chromosomen in den Zellen, in die es per Gen-Technik "geschmuggelt" wird.

Die Forscher meldeten stolz, dass Gesundheit, Fitness und Langlebigkeit sich nach der Gentherapie "drastisch verbessert" hätten. So habe die Therapie die Lebensdauer der behandelten Mäuse im Mittel um 13 Prozent verlängert. Das Krebsrisiko, hieß es in der Pressemitteilung, sei nicht erhöht worden. 

jos

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Anmerkung der chronischLEBEN-Redaktion: 
Meldungen über "aufsehenerregende" Mäuse-Experimente sind fast täglich zu lesen. Wir veröffentlichen die obige Meldung aus Madrid exemplarisch - um darauf hinzuweisen, dass erfahrungsgemäß dem "Erfolg" bei Mäusen so gut wie nie gute Nachrichten für Menschen folgen.

Es darf vermutet werden, dass die Mäusemeldungsflut vornehmlich einen handfesten Grund hat: Mögliche Geldgeber spendabel zu stimmen.
Norbert Jos Maas

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