Mittwoch, 16. November 2011

Trotz großer Angst
Die meisten Menschen wollen auch bei
unheilbarer Erkrankung früh informiert werden

Viele chronisch Kranke kennen den Satz: "Sie sind unheilbar krank". Ob Parkinson, Multiple Sklerose oder Alzheimer - diese ärztliche Urteil, die Gewissheit, nicht mehr gesund werden zu können, fürchten viele. Eine Umfrage der "Apotheken Umschau" ergab aber, dass die meisten Menschen mit der Tatsache, unheilbar erkrankt zu sein, so früh wie möglich konfrontiert werden wollen.

Dabei ängstigt und verunsichert die Vorstellung schwer zu erkranken viele Menschen beträchtlich. Mehr als die Hälfte (55,6 Prozent) der Befragten erklärt zum Beispiel, sich sehr davor zu fürchten, wegen einer schweren Erkrankung womöglich schlimme Schmerzen ertragen zu müssen. Mehr als ein Drittel (36,6 Prozent) gibt an, in Zeiten, in denen es ihnen nicht so gut geht, darüber nachzudenken, ob etwa eine ernste Erkrankung vorliegen könnte. Jeder Fünfte (20,2 Prozent) erklärt zudem, öfter mal im Internet zu surfen, um sich über bestimmte Krankheiten zu informieren.

Dennoch gaben 70,2 Prozent der Teilnehmer an der von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.955 Personen ab 14 Jahren durchgeführten Umfrage an, sie wollten es so früh wie möglich erfahren, wenn sie unheilbar erkranken.

jos

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