Freitag, 24. Juni 2011

Zweierlei Maß - Ärzte würden sich
selbst weniger Nebenwirkungen verschreiben

Wenn Ärzte und Patienten die Rollen tauschen würden, würde sich einiges ändern. Zumindest viele Ärzte würden sich selbst nicht unbedingt das raten und verordnen, was sie normalerweise ihren Patienten "antun". Das wollen Wissenschaftler der Duke University in den USA herausgefunden haben.


Wie die "Apotheken Umschau" berichtet, wurden rund tausend Mediziner zunächst befragt, wie sie ihre Patienten bei bestimmten Erkrankungen wie Darmkrebs oder Vogelgrippe behandeln würden.

Als sich die Ärzte dann vorstellen sollten, sie selbst seien betroffen, entschieden diese sich mehrheitlich für eine andere Therapie. Dabei wäre das Sterberisiko zwar höher, die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen aber geringer.

jos



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