Mittwoch, 23. Juni 2010

Magnesium - kann gefährliche Süßstoffe enthalten


Viele von uns haben - vor allem nachts - Waden- und Fußkrämpfe. "Berüchtigt" und weit verbreitet sind auch die starken Schmerzen in den großen Zehen. Magnesium, meist in Forem von "Sprudeltabletten" können da evtl. helfen - bei mir nicht wirklich zuverlässig übrigens (genauer: Bei Wadenkrämpfen hilft bei mir Magnesium - bei Fußkrämpfen nicht). Ein typisches und gern genommenes Präparat ist das "Vitalis"-Magnesium 350 mg, das es bei der Supermarkt-Kette ALDI gibt.

Mehr als die von Vitalis empfohlene Höchstmenge von 350 mg (1 Sprudeltablette) sollte meiner Meinung nach nicht genommen werden. Die höhere Menge Magnesium schadet wahrscheinlich nichts; bedenklich könnte möglicherweise aber der Süßstoff in den zuckerfreien Tabletten sein. Grundsätzlich gibt es zwei Süßstoffe, die gefährlich werden könnten bei zu hoher Dosierung



Der wirklich gefährliche Süßstoff ist das Aspartam übrigens dankenswerterweise NICHT im "ALDI-Magnesium enthalten): Bei dessen Verstoffwechslung entstehen möglicherweise gefährliche Nervengifte

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-...stoff.html

In den ALDI-Magnesium-Sprudeltabletten ist kein Aspartam, sondern "nur" Natriumcyclamat. So ganz ohne ist das Zeugs aber auch nicht. In den USA ist Cyclamat seit 1970 verboten, weil es im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Es gab Studien, wo in Tierversuchen eine signifikante Erhöhung des Blasenkrebsrisikos nachgewiesen worden sein soll. Spätere Studien sollen diesen Verdacht aber nicht belegt haben. Wie gesagt: In den USA ist Cyclamat nach wie vor verboten, bei uns mittlerweile in bestimmten Mengen wieder zugelassen.

Übrigens: Der nicht selten beobachtete Durchfall nach reichlich Magnesium-"Genuss" ist den Süßstoffen zu verdanken, nicht dem Magnesium.

Wegen des nicht wirklich abgeklärten Verdachts gegen Cyclamat werde ich persönlich mich dann doch lieber an die empfohlene Höchstdosierung halten, obwohl eine größere Menge Magnesium an sich wahrscheinlich wirklich nicht schaden würde.

Grübelnde zuckerfreie Grüße
Norbert

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