Dienstag, 22. Juni 2010

Der lange Weg zur Diagnose - Teil II


Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in der Parkinson-Fachklinik Beelitz-Heilstätten (bei Potsdam) sehe ich mich in der Phase 2 des langen Weges zur Diagnose.
Beitrag aus dem Dezember 2009

Kurz gesagt: Der alte bittere Witz "Frage drei Neurologen, und schon hast du fünf Antworten" hat sich wieder einmal bewahrheitet. De gute Nachricht: Nach Meinung des vertrauenserweckenden Chefarztes der Klinik, Dr. Ebersbach, ist der Verdacht auf MSA zu vernachlässigen. Ich wills nur zu gern glauben

Eine andere Ärztin in der gleichen Klinik hatte die supergute Nachricht für mich: "Sie haben überhaupt keinen Parkinson - ist alles nur die Psyche". Schön wär's ja

Letztlich blieb - vorläufig - nach allen Untersuchungen und vor allem meiner Resonanz auf die L-Dopa (Mono)-Medikation die Erkenntnis: IIch scheine wohl ein Feld-, Wald- und Wiesen IPS zu haben. Und wenn ich dem Chefarzt glauben darf (darf ich das?), dann habe ich sogar eine relativ günstige Prognose: Ein mehr tremorbetonter Parkinson, der nach seinen Erfahrungen sich oft relativ langsam entwickelt - und dazu mein Alter (62) mit der Aussicht, ganz normal drüber wegzusterben, bevor es richtig "dicke" kommt.

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